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Richtig essen bei heißen Temperaturen - Christian Rach empfiehlt leichte Sommerküche

In  den  Sommermonaten  ist  die  Auswahl  an  frischem Obst  und  Gemüse  besonders  groß.  Doch  auch  stark  zucker-  und  fetthaltige Speisen  locken  uns:  Der  große  Eisbecher  mit Sahne  in  der  Eisdiele  oder  das  deftige  Steak beim  Grillabend.  Auch  dem  TV-Restauranttester Christian Rach geht es nicht anders. Gleichzeitig weiß  er  aber,  wie  wichtig  es  ist,  im  Sommer darauf  zu  achten,  was  man  isst: „Bei  Hitze  wird die  Verarbeitung  von  fett-  und  zuckerhaltigen Gerichten    für    unseren    Körper    zu    einer zusätzlichen  Belastung.  Deshalb  ist  es  in  den Sommermonaten  besonders  wichtig,  dass  wir auf  eine  leichte  und  ausgewogene  Ernährung achten“.   Christian   Rach   selbst   genießt   dann lieber   kleinere   Portionen   von   kalorienreichen Mahlzeiten und  gönnt  sich  dafür  zwischendurch einen  leichten  Snack  wie  z.B.  Müsli,  Obst  oder Joghurt.

Tipps von Christian Rach zur richtigen Ernährung im Sommer
1.   Wasser   marsch  –   Der   Körper   verliert   bei   hohen   Temperaturen   viel Flüssigkeit, deshalb ist es gerade im Sommer wichtig, dass Sie min. 2,5 Liter am   Tag   trinken.   Fruchtschorlen   mit   viel   Mineralwasser   sind   der   ideale Durstlöscher und enthalten viel weniger Zucker als pure Fruchtsäfte.
 
2.  Leichter  Grillen – Durch  Saucen,  Dips  und  mariniertes  Fleisch  nehmen  Sie beim  Grillen  viel  fett-  und  zuckerhaltiges  Essen  zu  sich.  Schon  100  Gramm Ketchup  können  bis  zu  10  Stücke  Würfelzucker  enthalten.  Bei  einer  ganzen Flasche  macht  das  mehr  als  45  Zuckerstücke.  Wer  seine  Saucen  und  Dips selbst  zubereitet,  kann  den  Fett-  und  Zuckeranteil  besser  kontrollieren.  Aus magerem  Quark,  frischen  Kräutern  wie  z.B.  Petersilie,  Dill,  Kresse  und  etwas Knoblauch, Salz und Pfeffer lässt sich ganz einfach ein leichter Dip zubereiten. Versuchen  Sie  auch  mal  Gemüsespieße  mit  Hähnchenfleisch  oder  Fischfilets, diese schmecken vom Grill besonders gut.

3.  Süßes  für  heiße  Tage – Wenn  Schokolade,  Weingummies  und  Bonbons in der  Sonne  schmelzen,  gibt  es  im  Sommer  frische  und  süße  Alternativen,  wie z.B.   Melonen.  Ob   Wasser-,   Honig-  oder  Cantaloupe-Melone,   sie   alle schmecken   fruchtig   süß   und   liefern  zusätzliche   Flüssigkeit.   Mit   einem Wasseranteil  von  mehr  als  90  Prozent  ist  die  Wassermelone  ein  idealer Durstlöscher. Die süße Honigmelone enthält zudem besonders viel Kalium und Vitamin  A.  Reich  an  Ballaststoffen  und  Vitamin  C  ist  die  Cantaloupe-Melone und enthält dabei nur 36 Kalorien pro 100 Gramm.
 
4. Salz, bitte! - Im Sommer verliert der Körper durch Schwitzen viel Wasser und damit auch Salze. Zum Ausgleich können Sie Ihr Essen im Sommer ruhig etwas mehr  salzen.  Oder  auch  beim  Trinken  kann  eine  Prise  Salz  –  max.  eine Messerspitze - auf eine Flasche Wasser gegeben werden. Das beeinflusst nicht den Geschmack und unterstützt den Salzhaushalt im Körper.

Wer  im  Supermarkt  nach  hoch  qualitativen  Produkten  sucht,  kann  sich  dabei am   „Rach   getestet“   Gütesiegel   orientieren.   Zusammen   mit   dem   SGS Institut Fresenius  hat  Christian  Rach  bereits  eine  Vielzahl  an  Produkten getestet    und    mit    seinem    Gütesiegel    ausgezeichnet:    Als    leichte Zwischenmahlzeit empfiehlt Christian Rach das „Original-Crisp“ von Wasa mit einem frischen Aufstrich wie z.B. Frischkäse zu genießen.  Und für diejenigen, die  im  Sommer  ihren  Fruchtjoghurt  nicht  selbst  zubereiten  möchten,  ist  der „Swiss-Joghurt“ von Emmi eine fruchtig frische Alternative.
 
Alle  bisher  ausgezeichneten  Produkte  sind  unter  www.christianrach.de  zu finden.


Christian Rach fragt nach
Im  Experteninterview  stellt  Christian  Rach  drei  Fragen  zum  Thema  „Richtige Ernährung   im   Sommer“   an   Frau   Dr.   Petra   Ambrosius,   Ernährungswissenschaftlerin beim SGS Institut Fresenius.

Christian  Rach:  Warum  ist  es  gerade  im  Sommer  so  wichtig,  auf  eine  leichte Ernährung zu achten?
Dr.  Petra  Ambrosius:  Die  Verdauung  von  stark  fetthaltigen  Speisen,  wie  z.B. mariniertem  Schweinefleisch,  kostet  den  Körper  viel  Energie.  Gerade  im Sommer  wird  das  zu  einer  zusätzlichen  Belastung,  denn  der  Körper  ist  bei Hitze  vor  allem  damit  beschäftigt,  seine  Temperatur  auszugleichen.  Beides belastet  den  Kreislauf,  deshalb  ist  es  wichtig,  dass  wir  im  Sommer  unseren Körper  durch  eine  leichte  Ernährung  und  viel  Flüssigkeit  unterstützen.  Salat, Obst,  Gemüse  und  mageres  Fleisch  oder  Fisch  sind  leicht  verdaulich  und tragen ideal dazu bei unseren Körper bei hohen Temperaturen zu entlasten.
 
Christian Rach: Durch das Schwitzen verliert unser Körper viel Flüssigkeit. Wie wirkt es sich körperlich aus, wenn wir bei Hitze nicht genug trinken?
Dr. Petra Ambrosius: Am Tag verliert unser Körper ca. 2-3 Liter Flüssigkeit. Bei hohen  Temperaturen  oder  Sport  sogar  noch  mehr.  Die  Leistungsfähigkeit  des Körpers  sinkt,  wenn  der  Flüssigkeitshaushalt  nicht  ausgeglichen  wird.  Die Folge  sind  Kopfschmerzen  und  Müdigkeit.  Deshalb  sollte  man  unbedingt schon  vor  Einsetzten  des  Durstgefühls darauf  achten,  ausreichend  zu  trinken. Sobald  ein  Durstgefühl  einsetzt,  ist  das  ein  Zeichen  dafür,  dass  der  Körper bereits viel Flüssigkeit verloren hat und nun dringend Nachschub benötigt.

Christian  Rach:  Beim  Schwitzen  verliert  der  Körper  mit  der  Flüssigkeit  auch viele    wichtige    Mineralstoffe.  Durch    welche    Lebensmittel    kann    der Mineralstoffhaushalt im Körper ausgeglichen werden? 
Dr.  Petra  Ambrosius:  Zum  einen  sollte  viel  Mineralwasser  getrunken  werden, das reich an Kalzium und Magnesium ist. Aber auch über das Essen kann der Mineralstoffhaushalt   im   Körper   aufgefüllt   werden.  Bananen,   Aprikosen, Wasser-  und  Honigmelonen  enthalten  viel  Kalium,  das  die  Nierenfunktion anregt  und  dem  Körper  bei  der  Entschlackung  hilft.  Besonders  wichtig  ist Kalium   für   Personen,   die   viel   schwitzen   und   Sport   treiben.   Weitere Mineralstoffe  wie  Natrium,  Magnesium  und  Natrium  sind  z.B.  in  Nüssen enthalten.  Sie  liefern  dem  Körper  außerdem  neue  Energie  und  sorgen  für  eine höhere Leistungsfähigkeit bei hohen Sommertemperaturen.

Die erfrischende Rezept-Idee für heiße Sommertage von Christian Rach
Gazpacho mit Croûtons (ergibt ca. 1,3 Liter)

Für die Gazpacho: 
3 rote Paprika
1 Fenchelknolle 
1  Stange  Staudensellerie
7  Strauchtomaten
3 Basilikumzweige
1 Salatgurke
1 Schalotte
1 frische Knoblauchzehe
1  EL  Salz
100  ml  Tomatensaft
2  EL Weißweinessig
4–6 EL Olivenöl
Pfeffer 
1 Prise Cayennepfeffer. 
 
Für die Croûtons: 
1–3  EL  Olivenöl
4–12  dünn  geschnittene, rechteckige    Weißbrotscheiben
4–12 Sardellen    in    Öl
Pfeffer
einige Basilikumblättchen

1.  Für  die  Gazpacho  das  Gemüse  und  die  Basilikumzweige  waschen  und trocken  tupfen.  Paprika,  Salatgurke,  Schalotte  und  Knoblauchzehe  schälen. Fenchelknolle  und  Selleriestange  putzen.  Das  gesamte  Gemüse  in  grobe Würfel,  Knoblauch  in  feine  Würfel  schneiden.  Alles  zusammen  mit  dem Basilikum  in  eine  Schüssel  geben.  Das  Gemüse  mit  Salz  würzen  und  1 Stunde (vorzugsweise im Kühlschrank) stehen lassen. Das Salz entzieht dem Gemüse das Wasser, wodurch es sich anschließend besser pürieren lässt.
 
2.  Tomatensaft  und  Essig  zufügen  und  alles  in  einem  Standmixer  oder  mit einem  Pürierstab  sorgfältig  pürieren.  Das  Olivenöl  mit dem  Pürierstab  in  die Suppe  mixen  und  die  Gazpacho  mit  Pfeffer,  Cayennepfeffer,  Salz  und  evtl. etwas Essig abschmecken. Die Suppe bis zum Servieren kalt stellen.
 
3.  Kurz  vor  dem  Servieren  für  die  Croûtons  das  Olivenöl  in  einer  Pfanne erhitzen  und  darin  die  Brotscheiben  von  beiden  Seiten  goldbraun  und  kross anbraten.  Die  Croûtons  zum  Entfetten  auf  Küchenpapier  setzen  und  mit jeweils einer Sardelle belegen. 

4. Gazpacho umrühren, in Gläser, Suppentassen oder -teller gießen und mit Pfeffer und Basilikumblättchen bestreuen. Dazu die – im Idealfall noch leicht warmen – Croûtons servieren.

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