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Gastronomie macht sich digital fit - Gast & Gästin zeigt die Vorteile der Digitalisierung

Ahaus, 11. Oktober 2017
Ein Wirt weiß selbst immer am besten, was gut für ihn ist. Ein Wirt interessiert sich nicht für die Zukunft. Genug Klischees!

Dass Wirte, Gastronomen, Hoteliers und Discothekenbetreiber natürlich alles dafür tun, um sich für die Zukunft sicher aufzustellen, hat spätestens die Gast&Gästin 2017 auf dem Tobit.Campus bewiesen. Rund 530 Besucher haben sich am Montag mit ihrer eigenen Zukunft aber vor allem auch mit der Perspektive ihrer ganzen Branche beschäftigt. Auf drei Bühnen haben über 30 Akteure aus allen Bereichen der Gastro-Branche ihre Sicht der Dinge dargestellt.

Fotos & Video: https://gastgästin.de/aktuell

Frank Rosin verbindet Innovation mit Tradition
Prominentester Gast: Sterne- und TV-Koch Frank Rosin. Zunächst durchaus kritisch gegenüber digitalen Prozessen, zeigte er sich später im Urban Beach Club Bamboo! begeistert von den gastronomischen Vorstößen von Tobit.Software. Auf der Bühne im Atrium sparte er nicht mit scharfer Kritik: „Unsere Branche überlebt nur, wenn wir Innovation und Tradition miteinander verbinden.“

Noch wichtiger als die Bereitschaft zur technischen Innovation seien nur die Menschen: „Die moderne Gastronomie muss weg von der Sklavenarbeit.“ Die Qualität dieser Mannschaft hängt neben der Motivation eben auch von der Ausbildung ab. Ohne eine fundierte, moderne Ausbildung junger Köche sieht er keine Zukunft für die Gastronomie. Als Gastronom müsse man sich aber eben um seine Leute kümmern. „Das ist das Wichtigste.“ Für den Erfolg ist in seinen Augen aber auch die ständige Weiterentwicklung nötig:

„Wer Mainstream macht, wird nicht wahrgenommen."
Tobias Groten, CEO von Tobit.Software, zeigte den Gastronomen, dass sie Nutzen aus der Digitalisierung ziehen sollen. Indem sie ein Stück weit so werden wie Amazon: „Fast alle Gäste haben doch sowieso ein Smartphone dabei“, sagte er. Warum also nicht den eigenen Betrieb ein Stück weit digital aufstellen und diese Geräte als zusätzlichen Absatzweg nutzen? Denn am Ende geht es - bei allem Enthusiasmus - auch in der Gastronomie nur um eins: "Wie komme ich an das Geld anderer Leute?!" Amazon habe vorgemacht, wie sich nur mit einer simplen Internetseite immense Umsätze erzielen lassen. Das könnte für viele Gastronomen der Weg in die Zukunft sein.

Ploners Top 10 ist in Ahaus Realität
Auch Jean Georges Ploner, seit Jahren als Coach, Autor und Berater in der Gastrobranche unterwegs, goss Wasser auf die Mühlen von Tobit.Software: Seine Top10 der aktuellen Gastro-Trends bildet nahezu 1:1 das ab, was Tobit.Software in den unterschiedlichen Showcases zeigt: Individuelle Konzepte, die auf einem Standard basieren. Immer wieder neue Ideen, Kleinigkeiten, die den großen Unterschied ausmachen und die Gäste begeistern. Davon haben sich viele Besucher auch bei den Exkursionen hinter die Kulissen der Showcases von Tobit.Software überzeugt.

Zu 100 Prozent digitale Gastronomie-Betriebe beweisen in und um Ahaus, dass totale Digitalisierung in der Gastronomie nicht nur möglich ist, sondern auch die Seele eines Lokals erhalten können. Bei zahlreichen Praxis-Checks, Exkursionen zu den einzelnen Showcases, überzeugten sich die Besucher selbst davon – und waren begeistert. Mehr noch: Sie stürmten die einzelnen Showcases auf den verschiedenen Touren regelrecht. Von der Resonanz waren sogar die einzelnen Referenten vor Ort völlig überrascht. Der Erfolg der Touren bestätigt das Erfolgsmodell Showcase: Neben der besonderen Gastronomie geht es in jedem einzelnen Showcase vor allem darum, die Wege der Digitalisierung zu testen und den Menschen zu präsentieren. Gäste zeigen sich auch nach anfänglicher Skepsis in den Showcases schnell überzeugt: Es ist eben doch etwas grundlegend anderes, Digitalisierung in der Theorie innerhalb eines Vortrags zu besprechen oder sie in einem lebendigen Unternehmen selbst zu erleben.

Dicht gedrängtes Programm
Es wäre noch über so viele Speaker oder die umfangreiche Expo zu sprechen, aber eine so dichte Veranstaltung wie die Gast&Gästin lässt sich eben nicht in wenigen Zeilen wiedergeben. Ein paar Stimmen haben wir noch am Montagabend auf dem Tobit.Campus gesammelt. Tenor: Eine rundum gelungene Veranstaltung und ein wichtiges Treffen. Denn nur wenn alle Akteure gemeinsam an der Zukunft der Gastronomie arbeiten und sich immer wieder neue Ideen holen, hat die Branche eine Chance. Christian Drebber, Inhaber von Drebbers Hotel - Restaurant - Café, brachte es am Rand der Veranstaltung auf den Punkt: "Es ist großartig, wieviele Ansätze hier präsentiert werden." Der Gastronom und Hotelier aus Ahaus freute sich über viele Ideen, die auch für seinen Betrieb interessant sind. "Klar ist: Um das Thema Digitalisierung kommt in Zukunft kein Gastronom mehr herum", erklärte er.

Mehr Gedanken zur Zukunft
Es wird eine Wiederauflage der Gast&Gästin geben. Ein Termin steht aber noch nicht fest.

Wer sich vorher schon wieder mit Zukunftsthemen beschäftigen möchte, ist Ende Oktober wieder auf dem Tobit.Campus willkommen: Vom 25. bis 27. Oktober öffnen sich dort die Tore zur push|con – der Nachfolgeveranstaltung der Campustage. Von Mittwoch bis Freitag dreht sich dann alles branchenübergreifend um Zukunft und Digitalisierung. Alle Infos, das komplette Programm und Eintrittskarten gibt es unter www.pushcon.de

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