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Auf in den Kochkampf! „Grill den Profi“ startet am 15.10. um 20:15 Uhr bei Vox

Köln, 11. Oktober 2017
In der ersten Folge „Grill den Profi“ will Sternekoch Ali Güngörmüş seine Koch-Ehre verteidigen. Aber angesichts seiner prominenten Gegner wird ihm klar, dass es im hitzigen Koch-Wettkampf nicht leicht werden wird. Profiboxer Arthur Abraham, Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein und Comedian Faisal Kawusi geben sich vor Moderatorin Ruth Moschner hoch motiviert, dem Profikoch kulinarisch eins überzubraten.

„Wir haben uns sauschwere Rezepte ausgedacht und deswegen werden wir haushoch gewinnen“, ist sich auch ihr Koch-Coach Björn Freitag sicher. Doch in Deutschlands härtester Koch-Show zählt am Ende nur eins: Die anspruchsvolle Jury mit schmackhaften Gaumenfreuden zu verzücken. Ob Promi oder Profi den richtigen Geschmacksnerv von Manager und Genießer Reiner Calmund, Sterneköchin Maria Groß sowie Star-Sommelier Gerhard Retter treffen und ein Preisgeld für den guten Zweck absahnen, zeigt Vox in der ersten von acht Folgen „Grill den Profi“ am 15. Oktober sonntags um 20:15 Uhr. 



„Das ist der Horror gegen Ali zu kochen“, räumt Katrin Müller-Hohenstein kurz vor dem Impro-Gang ein, in dem das Promiteam und der Profikoch in nur acht Minuten aus sieben unterschiedlichen Zutaten ein kreatives Gericht zaubern müssen. Sie weiß nur zu gut, welche kulinarischen Fähigkeiten in Ali Güngörmüş stecken, schließlich war er in der Vorgänger-Show schon einmal ihr Koch-Coach. Als blutiger Anfänger hinter dem Herd outet sich dann auch noch Teamkollege Arthur Abraham, der trotz Zeitdruck gemächlich Gemüse schneidet. „Sowas mache ich erst zum ersten oder zweiten Mal“, verrät der Profiboxer Ruth Moschner. Und Ali Güngörmüş, der in Deutschland als erster und bisher einziger türkischer Koch mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde, gibt sich gelassen: „Mein Plan für heute ist es, gar keinen Plan zu haben.“ Ob er sich an der Taktik mal nicht die Finger verbrennt…


Bei Katrin Müller-Hohensteins Vorspeise „Waller mit dicken Bohnen“ geht es den Fingern von Ali Güngörmüş dann tatsächlich an den Kragen. Zum Verhängnis wird dem Koch-Profi eine handelsübliche Reibe, an der er sich gleich mehrere Finger aufschneidet und das Küchengerät vor Wut auf den Boden pfeffert. Aber nicht nur das Rezept bringt Ali Güngörmüş aus dem Konzept, auch seine kleinen Flirts mit Ruth Moschner lenken ihn vom Kochen ab. Als es dann schließlich zur Bewertung des Gerichts kommt, sieht es weder fürs Promiteam noch für den Profi rosig aus. Reiner „Calli“ Calmund stellt sofort klar: „Waller, auch Wels genannt, ist normalerweise nicht mein Fisch. Der ist ja so wie der Karpfen und ich hasse diese Fische. Die haben Gräten wie bekloppt und sind dreckig.“

Keine gute Voraussetzung für eine hohe Punktzahl. Und als Gerhard Retter anschließend Ali Güngörmüş‘ verletzte Finger sieht, ist für ihn klar, warum ihm die Beilage des Profikochs nicht wirklich gemundet hat: „Ach, der Rösti ist deswegen so matschig, weil er durch dein Blut getränkt ist“, witzelt der Star-Sommelier.

Bei der Hauptspeise geht es dann testosterongeladen weiter. Denn Koch-Debütant Arthur Abraham hofft auf einen Lucky Punch und geht eine Wette mit seinem Gegner Ali Güngörmüş ein: Gewinnt der Profikoch, bekommt er eine Trainingsstunde vom Profiboxer, gewinnt letzterer, werden er und seine Freundin von Ali Güngörmüş bekocht. In 26 Minuten sollen in der nächsten Koch-Kampfrunde „Krebse mit Wosp“, einem Linsen-Reis, zubereitet werden. „Der Flusskrebs ist eine Spezialität aus Armenien. Wenn man das Gericht einmal gegessen hat, will man das immer essen“, erklärt Arthur Abraham seine Taktik. Doch bis er mit seiner Delikatesse so richtig zuschlagen kann, ist es noch ein weiter Weg.

„Ich muss Arthur fernsteuern, weil er nicht wirklich gut kochen kann. Aber er wird das heute lernen“, so Koch-Coach Björn Freitag. Aber nicht nur, dass der Boxprofi erst nach zehn Minuten bemerkt, dass sein Herd gar nicht an ist, er hat auch noch etwas anderes versäumt: „Ich habe übrigens einen sehr guten Wein in meinem Auto. Den wollte ich eigentlich für die Jury mitbringen, um sie zu bestechen. Den habe ich aber vergessen rauszuholen.“ Auch bei Ali Güngörmüş läuft im Koch-Ring nicht alles rund. „Passt alles, bis auf den Geschmack“, stellt er ernüchternd fest. Droht ihm damit ein technisches Koch-K.o.? 

„Faisal, du musst jetzt wirklich Gas geben, sonst schaffen wir das nicht“, ist der wohl häufigste Satz von Koch-Coach Björn Freitag an seinen Schützling. Denn Faisal Kawusi lässt es bei seinem Dessert „Kaiserschmarrn mit Pflaumen“ eher gemächlich angehen und ist auch um ein Pläuschchen mit Ruth Moschner nicht verlegen.

Da stören die Anweisungen seines Mentors nur: „Kann ich hier mal in Ruhe ein Gespräch führen? Faisal, Faisal, Faisal – ich kann meinen Namen nicht mehr hören“, schimpft der Comedian mit einem Grinsen im Gesicht. Lediglich auf Ruth Moschners Frage, ob er gut im Flirten sei, gerät er ins Grübeln: „Ich weiß es nicht. Ist ja nicht so wie hier, dass ich danach eine Jurybewertung bekomme.“ Diese entscheidet heute jedoch, ob Faisal Kawusi und sein Koch-Coach 3.000 Euro bzw. 1.000 Euro oder Profi Ali Güngörmüş 4.000 Euro Preisgeld für den guten Zweck abräumen. „Ich hoffe, dass die beiden was Gutes zubereitet haben, ich habe nämlich noch Appetit“, verkündet Maria Groß dann bei der Punktevergabe. Zumindest „Dessertpapst“ Reiner Calmund wurde mit genügend Extraportionen eingedeckt. Er hat neben seinen Tellern auch eine Pfanne voller Kaiserschmarrn stehen und ist sichtlich zufrieden: „Dieses Dessert müsste in jedem Sternerestaurant serviert werden.“

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