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Raffinierte Rapsöle überzeugen bei „Öko-Test“

Berlin, 08. November 2017 -
Raffinierte Öle haben im Test insgesamt besser abgeschnitten als native. Laut „Öko-Test“ sind 10 von 20 Ölen empfehlenswert. Erfreulich: Gutes Öl muss nicht teuer sein.
Rapsöl ist immer noch das beliebteste Öl in deutschen Haushalten. Jährlich werden hierzulande 75 Millionen Liter verkauft, denn Rapsöl ist sowohl kalt für Salate und Marinaden gut geeignet sowie auch heiß zum Kochen und Braten.

Die Zusammensetzung von Rapsöl mit einem hohen Anteil ungesättigter Fettsäuremuster und Omega-3-Fettsäuren, die sogar Entzündungsreaktionen im Körper hemmen können, ist darüber hinaus ernährungsphysiologisch empfehlenswert. „Öko-Test“ hat 20 handelsübliche Rapsöle ausgewählt und die nativen, raffinierten und gedämpften Öle getestet.

Besonders die raffinierten Öle fielen positiv auf. Insgesamt sind die Hälfte der getesteten Öle empfehlenswert, darunter sind allerdings nur zwei native Öle: Der Grund hierfür sind darin gefundene Verunreinigungen mit gesättigten Kohlenwasserstoffen. Diese finden sich eher bei nicht erhitzen, nativen Ölen, da sich die kurzkettigen Mineralölkohlenwasserstoffe bei hohen Temperaturen verflüchtigen, so die Annahme der Experten von „Öko-Test".

"Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt bis zu 35 Prozent der täglichen Nahrungsenergie in Form von Ölen und Fetten aufnehmen, je nach körperlicher Aktivität. Erst durch Öle und Fette kann der Körper fettlösliche Vitamine wie A, D, E und K nutzen!", betont Petra Sprick, Geschäftsführerin von Ovid Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland. 50 Cent kostet ein halber Liter des raffinierten Testsiegers, für einen halben Liter nativen Öls in gleicher Qualität muss man 3,29 Euro zahlen. Kühl und trocken gelagert behält Rapsöl seine gute Qualität und ist der ideale Fettlieferant in der Küche.

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