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Lieferdienste: Wie Kunden an das perfekte Essen kommen

Berlin, 25. Februar 2018
Die Deutschen lassen gerne und oft die Küche kalt und rufen den Lieferdienst an. Vor allem junge Menschen nutzen diesen Service regelmäßig. Doch woran lässt sich ein guter Bringdienst erkennen?

Sonntag ist Pizzatag

Zwischen 17 und 20 Uhr boomen die Pizzabestellungen, der beliebteste Tag ist der Sonntag. Doch die Lieferdienste bringen nicht nur alles für den gemütlichen Abend auf der Couch, auch zur Mittagszeit wird Essen in die Büros gebracht. Pizza ist zwar immer noch das am meisten bestellte Gericht, doch die Vielfalt der Speisen reicht von Fast Food über Hausmannskost bis hin zu exotischen Genüssen aus China, Thailand, Japan und dem Nahen Osten. Beinahe täglich landen Flyer in den Briefkästen, doch das Geschäft verschiebt sich zusehends Richtung Internet. Da die Branche im Wachsen begriffen ist, tobt der Konkurrenzkampf der Bringdienste. Der Kunde greift nicht mehr einfach zum Telefon und ruft den Pizzabäcker um die Ecke an. Da Essen bestellen so ein komplexes Thema mit vielen Anbietern auf dem Markt ist, werden Angebote und Bewertungen im Internet verglichen. Denn hier wird mit wenigen Klicks ersichtlich, wie lange die Wartezeiten sind, ob das eigene Postleitzahlgebiet ohne Lieferkosten bedient wird, wie hoch der Mindestbestellwert ist und ob das überhaupt Essen schmeckt.

Jede zehnte Pizza ist unpünktlich
Der Kunde kann auf derartigen Portalen lesen, welche Erfahrungen andere mit einem Lieferservice gemacht haben. Doch woran ist ein guter Lieferservice zu erkennen? Kunden möchten ihre Bestellung so schnell wie möglich auf dem Tisch haben. Im Rahmen eines Testlaufs, den die Verbraucherzentrale NRW durchgeführt hat, kam jede vierte Pizza zu spät oder zu früh. Das ist besonders ärgerlich, wenn mit dem Bringdienst ein fixer Termin vereinbart wurde und der Fahrer plötzlich mit 20 Kartons in die Konferenz platzt oder so knapp zum Pausenende kommt, dass alle schon wieder ihre Plätze eingenommen haben. Wer sein Essen schnell bekommt, bestellt wieder. Vorausgesetzt, die Qualität stimmt. Neben einem guten Geschmack gibt es vor allem einen Punkt, der Kunden richtig ärgerlich werden lässt: kaltes Essen. Eine Stichprobe des Deutschen Institutes für Service-Qualität hat ergeben, dass jede zehnte Pizza den Kunden kalt erreicht. Schuld daran sind lange Lieferzeiten, die es unmöglich machen, die von der Gastronomie festgelegte Mindesttemperatur von 65 Grad zu halten.

Der Onlineauftritt des Lieferdienstes muss stimmen

Viel Auswahl bedeutet nicht automatisch, dass auch alles lecker ist. Denn wer kann schon gleichzeitig perfekt indisch kochen, knusprige Pizza machen und noch ein deftiges Jägerschnitzel zaubern? Die besten Lieferdienste sind auf eine Art der Küche oder ein bestimmtes Land spezialisiert. Eine kleine, übersichtliche Speisekarte spricht daher eher für die Qualität eines Bringdienstes. Rund 60 Prozent der Bestellungen erfolgen mittlerweile über das Internet. Das stellt an den Onlineauftritt eines Lieferdienstes ganz bestimmte Ansprüche, sind Bestellvorgang und Zahlungsmodalitäten zu kompliziert, klickt der Kunde weiter. Viele schätzen es, den Bezahlvorgang sofort mit der Bestellung abzuwickeln, Kartenzahlung und Paypal stehen daher bei den Kunden hoch im Kurs. Das Angebot des Lieferdienstes muss ebenfalls für das Mobiltelefon optimiert sein, denn die Lasagne oder die Frühlingsrollen werden gerne mit der App auf dem Nachhauseweg von der Arbeit bestellt.

Award für Lieferdienste
Lieferheld bündelt bundesweit für eine Stadt oder Region die besten Dienstleister. Damit die Kunden sich nicht nur auf die Bewertungen anderer verlassen müssen, vergibt das Unternehmen jährlich einen Award für die besten Lieferdienste. Qualität, Zuverlässigkeit und Kundenzufriedenheit sind die Kategorien, in denen die Bringdienste auf den Prüfstand kommen. Die 500 besten dürfen sich mit der Auszeichnung schmücken. Zusammen mit den Kundenmeinungen entsteht so ein objektives, transparentes Bild. Solche Portale schützen den Kunden zudem vor unangenehmen Überraschungen. Denn hier kommt niemand auf die Idee, Extragebühren fürs Treppensteigen zu verlangen.

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