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Bargeldlos bezahlen in der Gastronomie: So soll's gehen

Berlin/Paris, 05. Juni 2018 -

Zehn bis zwölf Minuten wartet ein Gast auf die Rechnung und muss meist bar bezahlen. In der heutigen digitalen Zeit ist das kaum zu glauben. Während die meisten Menschen es genießen, auswärts zu essen, ist der Bezahlvorgang in der Gastronomie oft mit negativen Gefühlen verbunden. Schließlich unterbricht das Warten auf die Rechnung und das Bezahlen eine entspannte Atmosphäre. Bei Geschäftsessen fällt nach dem Restaurantbesuch zudem zusätzliche Arbeit an: Belege einreichen und prüfen sowie Quittungen aufbewahren gehören zu den lästigen Aufgaben von Geschäftsreisenden. Die neue App dine+go setzt genau hier an und geht im Juni mit 20 Restaurants und Cafés in die Pilotphase.

Wie kann das Bezahlen der Zukunft gestaltet werden - und warum tun sich insbesondere Mobile-Payment-Verfahren häufig so schwer in Deutschland? Für den orderbird-Gründer Jakob Schreyer und Patrick W. Diemer, Managing Director & Chairman der AirPlus International, stand nach einem Treffen im Frankfurter Flughafen fest: Mobile Bezahlverfahren müssen einen echten Mehrwert bieten und das Bezahlen sollte beim Restaurantbesuch angenehm - nahezu unsichtbar - sein. Gemeinsam arbeiteten die beiden Unternehmen an einer Lösung. Das Ergebnis: Die neue iOS-App dine+go (https://dineandgo.com) von AirPlus International beendet das Abrechnungschaos und den Rechnungsstress für Geschäftsessen. Die gemeinsam mit dem iPad-Kassensystem-Marktführer orderbird entwickelte Idee erlaubt es Restaurantgästen, in einer App zu zahlen und Firmenessen einfach und finanzamtkonform abzurechnen.

Zum Start von dine+go nehmen "20 Restaurants in Hamburg, Berlin und Frankfurt am Main und Paris an der Pilotphase teil. Bei der Markteinführung arbeiten orderbird und dine+go eng zusammen - immerhin nutzen bereits mehr als 10.000 Individualgastronomen die Lösungen von orderbird (https://www.orderbird.com). Viele von ihnen sind potenzielle Partner für dine+go. "Die Digitalisierung ermöglicht eine starke Verbindung zwischen den Gästen und dem Gastronomen und schließlich eine stresslose Nutzererfahrung beim Restaurantbesuch.", so Ludovic Ciannarella, der die Entwicklung von dine+go bei AirPlus International leitet. Jakob Schreyer von orderbird ergänzt: "dine+go passt exakt zu unserer Mission, Gastronomen erfolgreich zu machen, zu entlasten und ihre Unternehmen mit digitalen Lösungen zukunftsfähig aufzustellen." Für die Markteinführung wird dine+go mit weiteren Point-of-Sale-Anbietern zusammenarbeiten.

Mit der dine+go-App checken Gäste mit dem Location-based Service ganz einfach in teilnehmenden Restaurants, Cafés und Bars in der Nähe ein. Sie bestellen in der Lokalität ihrer Wahl wie gewohnt beim Kellner. Sobald sie bezahlen wollen, verlassen sie das Restaurant. Der Kellner wird automatisch informiert und der Rechnungsprozess gestartet. Für eine finanzamt-konforme Abrechnung als Bewirtungsbeleg wählt der Nutzer alle rechnungsrelevanten Informationen aus: zum Beispiel die Namen der Teilnehmer des Geschäftsessens und der Anlass anhand eines Termins in seinem Kalender. Der Rechnungsbetrag wird von der hinterlegten Kreditkarte abgebucht. Eine korrekte Bewirtungsrechnung wird dem Unternehmen übermittelt.

Für Nutzer, die mit Freunden oder Familie auswärts essen bietet dine+go vor allem eins: Zeitersparnis. Dadurch, dass sie nicht länger auf ihre Rechnung warten müssen, gehört die Nervosität es pünktlich ins Kino oder Konzert zu schaffen, der Vergangenheit an. Kellner sind von der automatisierten Abrechnung durch dine+go weniger gestresst. Für Gastronomen ergeben sich viele Vorteile: Es zeigt sich bereits in der Pilotphase, dass der neue Service zusätzliche Gäste anzieht, die gerne etwas mehr für ihr Essen ausgeben. Bei größeren Firmenessen ist der Wirt auf der sicheren Seite: Anstatt wochenlangem Warten auf die Begleichung seiner Rechnung erhält er über dine+go den Rechnungsbetrag innerhalb von 24 Stunden auf seinem Geschäftskonto gutgeschrieben. Zudem spart er sich die Arbeit, falsch ausgestellte Rechnungen zu korrigieren. Denn die Statistiken zeigen: 20 Prozent aller Restaurantrechnungen sind beim ersten Mal nicht korrekt und weisen beispielsweise eine falsche Gesellschaftsform oder Schreibweise des Unternehmens auf - ein großer bürokratischer Aufwand für Gastronomen, Gäste und Unternehmen. "Wir testen dine+go, um unseren anspruchsvollen Stammgästen einen zusätzlichen Service zu bieten. Die erste Resonanz ist durchweg positiv", erklärt Dennis Rimonti vom Restaurant Lella Mozzarella aus Frankfurt.

Im Umkehrschluss profitieren aber auch Geschäftsreisende und Firmenkunden besonders von dine+go: Weder müssen sie Rechnungen korrigieren lassen, noch können Belege verloren gehen. Da Restaurantbesuche durchschnittlich 14 Prozent aller Reisekosten ausmachen, bietet dine+go hier eine deutliche Erleichterung. Darüber hinaus kann in der App gleich die korrekte Rechnungsstelle zugeordnet werden. Und über die eingesparte Wartezeit freut sich jeder Geschäftsreisende, der schon einmal knapp Flugzeug oder Zug verpasst hat. "Ich führe selber ein vollkommen digitales Start-up und kann mit Zettelwirtschaft nichts anfangen. Außerdem ist Zeit für mich als Finanzleiter eines stark wachsenden Unternehmens extrem wichtig. Die dine+go App kam daher für mich genau richtig", erläutert Lukas Loers, Finanzleiter des Start-ups Wunder Carpool,seine Entscheidung, den neuen Service zu testen.

 

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