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Hygiene in der Lebensmittelproduktion entscheidend bei der Salmonellen-Bekämpfung

Niederberger Gruppe rückt auf der Anuga FoodTech die zentrale Bedeutung von Hygienemaßnahmen für die Lebensmittelindustrie in den Mittelpunkt

In Deutschland ist die Zahl der Salmonellen-Erkrankungen im Jahr 2009 um 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Zu diesem Ergebnis kommt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in einem aktuellen Bericht. Die verantwortlichen EU-Behörden sprechen mit Blick auf die Halbierung der Salmonellose-Fälle innerhalb der letzten fünf Jahre von einem „großen Erfolg“. „Dies spricht auch für die Wirksamkeit der seit mehreren Jahren auf europäischer Ebene intensiv verfolgten Kontrollen und der Überwachung von Betrieben der Lebensmittelproduktion“, zeigt sich Food Service-Spezialist und Gebietsleiter Norddeutschland der Niederberger Gruppe, Ekkehard Piepenbrock, zufrieden.

Gleichzeitig macht er darauf aufmerksam, das von Entwarnung noch keine Rede sein kann: Denn trotz der Erfolge blieben Salmonella-Bakterien auch 2009 die häufigste Ursache von lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüchen. Und auch bei den zoonotischen Erkrankungen – also solchen, die zwischen Tier und Mensch übertragen werden – tritt die Salmonellose mit 31.397 Erkrankten in Deutschland und 108.614 Fällen in der EU am zweithäufigsten auf. „Ein Grund für diese Krankheitsausbrüche sind auch Hygienemängel, wenn während und nach Produktionsprozessen nicht penibel die Einhaltung von HACCP-Vorgaben, der Lebensmittelverordnung sowie der Vorschriften des Infektionsschutzgesetzes beachtet wird. Fleisch vom Geflügel aber auch Hühnereier und Fleisch von anderen Tierarten sind nun einmal ganz wesentliche Infektionsquellen für den Menschen, die es gilt durch wirksame Hygienemaßnahmen zu beseitigen“, mahnt Ekkehard Piepenbrock.

Die Verantwortung für eine den geltenden Hygienestandards entsprechende Lebensmittelproduktion sieht der Gesetzgeber dabei klar auf Seiten der Lebensmittel verarbeitenden Unternehmen. „Die Gewährleistung von Rechtssicherheit durch professionelle Reinigung sowie Desinfektion von Produktionsanlagen ist daher unerlässlich. Das fängt bei der Auswahl und der fortlaufenden Qualifizierung der vorwiegend deutschsprachigen Mitarbeiter an und hört bei der sachgemäßen Maschinenreinigung noch längst nicht auf“, so Ekkehard Piepenbrock. Mit dem Geschäftsbereich „Food Service“ bietet die bundesweit agierende Niederberger Gruppe das notwendige Fachwissen, die komplexen Reinigungs- und Desinfektionsprozesse rechtssicher durchzuführen und optimal in die Produktionsabläufe zu integrieren. Die Voraussetzungen für einen reibungslosen und zügigen Reinigungsprozess sieht der Food Service-Spezialist in der permanenten Kontrolle und Weiterbildung des eingesetzten Personals sowie der fortwährenden Optimierung von Arbeitsprozessen – sowohl aus Kosten- als auch aus Hygienesicht.

Die Niederberger Gruppe wird das Thema Hygiene und dessen zentrale Bedeutung für Lebensmittel verarbeitende Unternehmen in den Fokus der diesjährigen Anuga FoodTech rücken. Der Stand des infrastrukturellen Gebäudedienstleisters befindet sich in Halle 5.2, Gang D, Stand 011.

Weitere Informationen unter www.niederberger-gruppe.de  
 

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