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Produktneuheit



Der Mann, der aus Kaffee Öl macht – Erwin Gegenbauers neue Gewürzöle

Was haben Minze, Fenchel und Kaffee gemeinsam? Richtig – sie sind nicht die Zutaten, aus denen man typischerweise Öl herstellt. Aber Qualitätsfanatiker Erwin Gegenbauer, der sogar aus Himbeerkernen Öl presst, macht das Unwahrscheinliche möglich. Dem Mann, der für höchste Qualität bei Essig, Fruchtsaft, Öl, Kakao und Kaffee steht, gehen die Ideen nie aus. Gegenbauers neuester Coup: neun hochwertige Gewürzöle in Geschmacksrichtungen wie Basilikum, Chili, Paprika oder Zitronengras. Eingesetzt beim Kochen mit Fleisch, Fisch und Co., verleihen sie jedem Gericht den letzten Schliff, ein spannendes Aroma oder einfach die besondere Würze.

Nachdem Essigbrauer Erwin Gegenbauer 2010 mit seiner Fruchtkernöl-Linie erfolgreich in die Reihen der Ölproduzenten eingestiegen ist, war es nur eine Frage der Zeit, wann er die nächste Aromenbombe platzen lässt. Jetzt ist es soweit, ab sofort sind die aromatischen Gewürzöle aus Zutaten wie Kaffeebohnen, Fenchelsamen oder Paprika im Handel erhältlich. Die neuesten Kreationen aus der Wiener Öl Mühle basieren auf  Sonnenblumenkernöl und geben so den aromatischen Hauptakteuren Kaffee, Zitrone, Zitronengras, Minze, Basilikum, Salbei, Fenchel, Paprika oder Chili viel Raum, um sich zu entfalten. Für Gegenbauer, dem es besonders wichtig ist, geschmacklich immer wieder neue Wege zu beschreiten, auch aus regionalen Gründen eine bewusste Entscheidung: „Es muss nicht immer Olive die Basis für ein Öl sein, Raps und Sonnenblumen haben wir in unseren Breitengraden zu Genüge. Warum also dem allgemeinen Hype hinterherlaufen und nicht das verwenden, was vor unserer Tür wächst?“

Wie bei allen Produkten aus dem Hause Gegenbauer brauchte es zahlreiche Versuche, unendlich viel Zeit, jede Menge Herzblut und viel Geduld, bis die Öle den hohen Ansprüchen des Produzenten gerecht wurden. „Ich gehe bei meinen Produkten und ganz besonders beim Geschmack keinerlei Kompromisse ein“, erklärt Gegenbauer. „Erst, wenn ich zu hundert Prozent von einem Produkt überzeugt bin, kommt es in den Verkauf. Das kann wie im Fall unserer Kern- und Gewürzöle auch mal über acht Jahre dauern.“ Erwin Gegenbauer steht für beste Grundprodukte, und es versteht sich von selbst, dass keinerlei Geschmacksverstärker, Verdickungsmittel oder Konservierungsstoffe in die Flasche kommen. Um garantieren zu können, dass wirklich nur hochwertigste Rohstoffe verarbeitet werden, verfolgt Gegenbauer die Produktion hautnah oder ist gar an ihr beteiligt: Der Kaffee wird in der hauseigenen Rösterei frisch zubereitet, Basilikum und Paprika kommen von befreundeten Produzenten aus den Abruzzen und aus Ungarn.

Schneckenpresse in der Kühlmanschette
Doch nicht nur das Grundprodukt, auch der Produktionsprozess ist für das Ergebnis entscheidend. „Wir gehen in der Pressung einen Schritt weiter als viele andere Hersteller: Wir pressen unser Öl nicht nur kalt, sondern gekühlt“, erklärt der Unternehmer. Das bedeutet, eine speziell angefertigte und von einer Kühlmanschette ummantelte Schneckenpresse kühlt die Samen und Gewürze während der Pressung. So können die Duftstoffe nicht entweichen, sondern werden im Öl konserviert – das Ergebnis ist ein extrem aromatisches und hochwertiges Produkt.

In der Anwendung sind die Gewürzöle vielseitig: Zum Braten in die Pfanne gegeben verleihen sie dem Gericht ein dezentes Aroma, als Marinade für Fleisch oder Gemüse machen sie zart und geben eine sanfte Würze. Auch für Salatdressings oder als Finish über Fleisch- und Fischgerichte sind die Öle ideal. Erwin Gegenbauer ermutigt die Menschen, mit seinen Gewürzölen vor allem neugierig und experimentierfreudig umzugehen: „Kaffee-Gewürzöl auf Fisch oder Fleisch schmeckt einfach hervorragend, das muss man probieren. Oder ein wenig Basilikum-Gewürzöl über Vanilleeis – ein echtes Erlebnis.“

Brennnessel-Öl wird es nicht geben
Seine Wurzeln hat der Ölmeister im Komplementärprodukt Essig, und das saure Gold aus Wien findet sich heute in Sterneküchen auf der ganzen Welt. Doch da hört für Gegenbauer der Genuss noch lange nicht auf: Neben mittlerweile über 80 reinsortigen Frucht-, Wein- und Balsamessigen bietet der Wiener  verschiedene sortenreine Fruchtsäfte, am Naschmarkt selbst gerösteten Kaffee und Kakao und seit 2010 eben auch Öle aus eigener Pressung an. Unter den Gewürzölen nimmt insbesondere das Kaffee-Öl eine besondere Stellung ein: „Für mich schließt sich mit diesem Produkt ein Kreis. Ich röste meinen eigenen Kaffee, den ich jetzt auch zu Öl weiterverarbeite. So stelle ich sicher, dass ich den Rohstoff mehr als nur auf eine Art nutze.“ Selbstverständlich wird in der Wiener Öl Mühle schon fleißig an neuen Kreationen getüftelt, immer auf der Suche nach spannenden Aromen, neuen Herausforderungen und überzeugenden Produkten. „Leider musste ich schon einige schöne Ideen verwerfen“, erklärt Gegenbauer. „Ich hätte sehr gerne ein Kakao-Öl gemacht. Doch was ich auch versucht habe,  die Kakaobutter wollte partout keine Verbindung mit dem Sonnenblumenöl eingehen.“ Auch mit Himbeer- und Erdbeerblättern oder sogar Brennnesseln hat der Wiener schon experimentiert, bisher ebenfalls ergebnislos. Was wird das Nächste sein? „Das kann ich nie genau sagen, denn plötzlich begegne ich im Alltag einem Produkt oder einem Phänomen, das mich wieder auf ganz neue Gedanken bringt.“

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