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Rosige Aussichten für Champagner und Sekt

Laut der aktuellen von TNS veröffentlichten Studie „Commitment Economy“, möchten sich Verbraucher vermehrt den schöneren Dingen des Lebens zuzuwenden, trotz der sich verändernden wirtschaftlichen Gesamtsituation. Für die TNS Studie wurden weltweit 39.000 Teilnehmern in 17 Märkten befragt. Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, dass die erhöhte Ausgabebereitschaft bestehender Konsumenten in Kombination mit neuen Genießern in den Entwicklungsländern den Herstellern von Champagner und Sekt gute Wachstumschancen eröffnen. Sie haben in dieser Konstellation die Möglichkeit Verbraucher von deren traditionellen Lieblingsalkoholika abzubringen. Die Lust auf mehr Konsum und die neue Konsumfreude in den Entwicklungsländern ermöglicht den Herstellern, Verbraucher von deren Lieblingsalkoholika abzubringen und für sich zu gewinnen.

Die ConversionModel Studie ergab konkret, dass Champagner und Sekt ihren weltweiten Anteil an Trinkanlässen von 5,1 auf 7,8 Prozent steigern könnten. Das größte Wachstumspotenzial bieten diesbezüglich Indien und China, wo sich die derzeitig niedrigen Anteile von 0,4 bzw. 0,7 Prozent vervierfachen würden. In traditionellen Märkten wie Großbritannien und den USA könnte sich der Anteil nahezu verdoppeln (auf 9,1 bzw. 6,5 Prozent). Ausschlaggebend dafür sind der Geschmack, aber auch die Exklusivität und kulturelle Aspekte.

Jan Hofmeyr, Global Chief Researcher Behaviour Change bei TNS meint: „Zwar ist der Wunsch nach Champagner und Sekt weltweit beträchtlich, die Kosten sind für die meisten Konsumenten aber das größte Kaufhindernis. Diese Getränkearten werden als Luxus wahrgenommen, wodurch sie zumeist nur zu besonderen Anlässen getrunken werden. Die große Wachstumschance für die Hersteller von Sekt und Champagner ergibt sich aus dem besseren Geschmack und der Verbauchereinschätzung, dass sie mehr Spaß versprechen, als andere alkoholische Getränke. Wenn Champagner und Sekt – speziell in den Entwicklungsländern – für viele erschwinglich und verfügbar wären und es gelingen würde, sie als lebensbejahendes und für viele Verwendungsanlässe einsetzbares Getränk zu etablieren, dann sähen die Hersteller einer prickelnden Zukunft entgegen.“

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