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Heiße Konkurrenz – moderne Grillfunktionen treten gegen klassisches Barbecue an

Zu einem Grillabend gehören echte Männer, die das Feuer beherrschen, das Fleisch wagemutig im Rauch wenden und perfekt gebraten den hungrigen Gästen servieren, egal wie heiß oder regnerisch es draußen ist. Aber geht es nicht auch anders? Foodpapst Ralf Bos, Verleger Thomas Ruhl, Sternekoch Volker Drkosch und weitere Gourmetexperten gingen der Frage nach und haben im Centre Port Culinaire neuartige Küchenfunktionen gegen ein bewährtes Barbecue-Gerät antreten lassen.
 
Köln, November 2012. Die Ausgangsbedingungen waren perfekt: Exquisite Grillwürstchen vom besten Metzger Nordrhein-Westfalens, zwei hochkonzentrierte Profiköche, eine Fachjury mit klaren Bewertungskriterien und Ralf Bos als Moderator. Alle waren gespannt, ob die Grillkultur an diesem Abend eine entscheidende Wendung nimmt und moderne Küchengeräte das Barbecue vom Thron stoßen.
 
A la minute landeten die ersten Portionen vom Indoor- und Outdoorgrill auf den Tellern der Jury. In den ersten drei Runden wurden mediterrane Würstchen, Kalbs- und Garnelenbratwürstchen verkostet. Darauf folgten aromatisierte Karotten und neuseeländisches Hirschfilet. Sternekoch Volker Drkosch ging an den Induktionskochfeldern von KitchenAid mit dem Grillmodus ins Rennen, der die Temperatur der dazugehörigen Pfannen konstant bei 200 Grad bleibt. „Ich kann die Karotten damit wunderbar grillen, ohne dass sie verbrennen.“ Seine Karotten schmeckten zart nach Vanille, Earl Grey und Schinken. „Die verschiedenen Möhren habe ich vorher nach dem Sous-Vide-Verfahren aromatisiert“, verriet der Sternekoch. Den Gargrad des Fleisches hatte Drkosch mit modernster Technik ebenfalls perfekt im Griff. Der Abschlussgang, Filet vom Neuseelandhirsch mit Kürbispüree, wurde von der Jury  für sein krosses Äußeres, den zarten Geschmack und die Saftigkeit gelobt. „Mit einem klassischen Grill ist es immer etwas Glückssache, ob zartes Fleisch auch zart bleibt, hier reguliert die Technik die hohen Temperaturen“, so der Küchenchef vom Restaurant Victorian.
 
Im Innenhof stand der zweite Koch des Abends, Nils Gerhards, der das Catering-Unternehmen Mango Bay in Mönchengladbach führt. Er ging am Gasgrill mit den gleichen Zutaten wie Volker Drkosch an den Start. Gerhards stimmte sich blitzschnell mit dem Sternekoch ab, so dass jede der fünf Runden zeitgleich fertig war. Vor der letzten Runde schätzte Gerhards: „Meine Würstchen kamen, glaube ich, sehr gut an, aber die aromatisierten Karotten sind eventuell etwas im Rauch untergegangen. Ich bin gespannt, wie die Jury urteilt.“
 
Am Ende des Wettbewerbs hieß das knappe Ergebnis 250 zu 261,5 Punkte für den Barbecue-Grill. Moderator Ralf Bos fasste das Ergebnis zusammen: „Eigentlich ist es ein Unentschieden. In der Pfanne schmeckt das Gemüse aromatischer und das Fleisch bleibt saftiger, nur die Rauchnote der Würstchen hat den Outdoor-Kandidaten letztendlich gerettet.“
 
Offiziell fest steht hingegen, dass die Grillsaison auch vor Weihnachten nicht vorbei ist. Neue Küchentechniken ermöglichen Barbecue mit ganz eigenen Qualitäten hinsichtlich Konsistenz und Aromenvielfalt. Die Welt des Bratens und Brutzelns entwickelt sich weiter, auch für echte Männer.
 

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