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Mit Braufässchen selbst zum Braumeister werden: Heimbrauen - die Revolution für den individuellen Biergeschmack

Bier selbst brauen ist eine fast vergessene Kunst, doch mit der richtigen Ausstattung wird jetzt jeder zum Braumeister und kreiert so sein persönliches Traumbier. Das innovative Konzept von Braufässchen erlaubt es, sich sein Bierbrauset für fünf Liter Bier im Internet selbst zusammenzustellen. Alle Zutaten werden passend abgewogen, so dass jeder Käufer spielend zum Heimbrauer wird, ohne die Küche in ein Schlachtfeld zu verwandeln.

Bier selber zu brauen war bisher sehr kompliziert und aufwendig. Dass es auch anders geht, beweist das Münchner Start-up Braufässchen mit der Entwicklung eines neuen Brauverfahrens im 5 Liter Fass für den Heimgebrauch. Mit dem innovativen Verfahren, ausgesuchten natürlichen Inhaltsstoffen und einem Online-Konfigurator lassen sich so eine Vielzahl an Geschmacksvariationen für das individuelle Bier zusammenstellen. „Für jeden Geschmack das passende Bier einfach und mit natürlichen Zutaten kreieren können“ erklärt Gründer Dominik Guber die Idee hinter Braufässchen. Die drei Gründer, die sich während ihres Studiums am Gründerzentrum der Technischen Universität München kennenlernten, waren unzufrieden mit dem Einheitsgeschmack des industriell hergestellten Bieres. „Wir wollten eine Möglichkeit schaffen, mit der jeder Bierliebhaber ein Bier genau nach seinem Geschmack selber brauen und genießen kann“ berichtet Biologe und Produktionsleiter Wolfgang Westermeier.

Ziel war es, einen schnellen und zuverlässigen Brauprozess zu entwickeln. „Bisher waren vergleichbare Prozesse unglaublich langwierig, aufwändig und teilweise nicht kontrollierbar. Wir wollten dies vereinfachen“ so Dominik Guber. Bei der Entwicklung des Braufässchens wurde der Brauprozess für den 5-Liter-Maßstab deshalb völlig neu überdacht. Während konventionelle Brauereien oder Hobby-Brausets oft drei bis vier Wochen brauchen bis das Bier trinkfertig ist, gelingt dies mit dem Braufässchen bereits in einer Woche. Der gesamte Prozess ist dabei so optimiert, dass man sich nicht langwierig in die Komplexität des Brauens einarbeiten muss, sondern spielend zum Braumeister wird. Das Bier ist dabei sogar wesentlich naturbelassener als aus der Brauerei, weil es weder geklärt noch gefiltert oder gar pasteurisiert wird.

In drei Schritten zum individuellen Bier
Do-it-yourself und Mass Customization, also Dinge selbst zu machen und Produkte zu individualisieren, ist mittlerweile ein Riesentrend in Deutschland. Überraschenderweise hat neben Hemden, Müsli, Tee und Parfüm bisher noch niemand daran gedacht, des Deutschen Lieblingsgetränk Bier zu individualisieren. Nun haben die findigen Unternehmer vom Braufässchen eine Möglichkeit geschaffen auch Bier für jeden Geschmackstyp, Geschenkanlass oder Kunden zu kreieren. Das Bier wird dazu online in drei intuitiven Schritten konfiguriert. Zuerst wird einer der vier Biertypen – Weißbier, Pils, Dunkles oder India Pale Ale – ausgewählt. Dann kann die Hopfenintensität und damit die Bittere des Bieres bestimmt werden. Im dritten Schritt können bis zu drei verschiedene Aromen zugegeben werden. So entstehen Kreationen wie z.B. das frühlingshafte Weißbier mit Mango, Pils mit Grapefruit- und Passionsfrucht-Geschmack oder Dunkles mit amerikanischem Eichenholz und Honig. „Die Leute sind
begeistert von den neuen Geschmackswelten“, berichtet Gründer und IT-Leiter Ping Lu. „Besondere Bestätigung finden wir in den vielen Kunden, die bereits mehrere Fässer bestellt haben und natürlich die Auszeichnung durch Galileo von ProSieben zur besten Sommererfindung des Jahres.“

Anders als bei den bekannten Biermischgetränken wird das Bier bei Braufässchen nicht mit Limonade versetzt, sondern vollwertiges Bier mit zusätzlichen Geschmackskomponenten aus naturbelassenen Inhaltsstoffen gebraut. Alle Zutaten kommen passend abgewogen nach Hause und können in zehn Minuten zur Gärung gebracht werden. Mit diesem innovativen Konzept haben die Jungunternehmer die Biervielfalt in Deutschland radikal erhöht. Die gut 1.300 etablierten Brauereien in Deutschland produzieren zusammen ca. 6.000 Biersorten. Mit dem Braufässchen sind heute bereits über 30.000 verschiedene Kombinationen möglich. Tendenz steigend.

Mittlerweile wird das Braufässchen auf 340 m² Produktionsfläche von bis zu 12 Mitarbeitern produziert. Innerhalb der ersten zwei Jahre nach der Gründung konnte das Start-up bereits über 25.000 zufriedene Heimbrauer gewinnen und der Umzug in eine größere Produktionsstätte steht bevor.

Produktionsleiter Wolfgang Westermeier berichtet von einem unerwartet großen Ansturm: „Letztes Jahr hatte sich die Idee des Braufässchens allein durch Empfehlungen begeisterter Kunden so schnell verbreitet, dass wir kaum hinterhergekommen sind. Auch die positive Resonanz in den Medien sowie TV-Beiträge haben für die Bekanntheit der Marke gesorgt.“

Für dieses Jahr plant das Unternehmen eine Verdoppelung des Umsatzes und damit einen Jahresumsatz von über einer Million Euro. „Besonders die bevorstehende Grill-Saison und auch die Fußball-WM werden sich positiv auf die Umsatzzahlen auswirken“, erklärt Westermeier. So wird das Start-up pünktlich zum Anpfiff in Brasilien eine WM-Sonderedition mit Limette Guarana auf den Markt bringen und auch die Erschließung neuer Absatzmärkte sowie die Internationalisierung von Braufässchen sind für dieses Jahr geplant.

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