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Radicchio del Veneto: Rosige Aussichten für den Salatteller

Das Auge isst bekanntlich mit. Wer auch bei Lebensmitteln auf Ästhetik achtet, wird „Radicchio del Veneto“ lieben. Der Salat aus Italien überzeugt nicht nur weibliche Fans durch sein zartes Pastellrosa mit einem Hauch von Lachs und Pfirsich.

Von Heike Kreutz/BZfE

Radicchio ist eine italienische Züchtung aus der Zichorienfamilie. „Radicchio del Veneto“, auch „La Rosa del Veneto“ genannt, wird vor allem im nordöstlichen Italien, aber auch in Teilen der USA wie Kalifornien und Pennsylvania angebaut. Dabei ist die Sorte nicht neu, sondern hat lediglich in den vergangenen Jahren durch die sozialen Medien an Bedeutung gewonnen. Inzwischen erobern die fotogenen Salate nicht nur das Internet, sondern stehen auch in bekannten Restaurants der Metropolen New York und London auf der Speisekarte. Die Farbe entsteht durch die besonderen Anbaumethoden: Die Pflanzen wachsen einige Zeit in Dunkelheit, sodass die Köpfe unter Ausschluss von Sonnenlicht auf natürliche Weise gebleicht werden. Normalerweise sind die Blätter des Radicchios rotviolett gefärbt – mit weißen Blattrippen.

„Radicchio del Veneto“ ist zart, aber knackig. Im Vergleich zum normalen Radicchio hat er einen feineren Geschmack, ist weniger bitter, aber dennoch würzig. Die herbe Note passt gut zu milden Salatsorten und fein geschnitten zu Pasta und Reis. Die rosafarbenen Blätter sind ein guter Begleiter von Süßkartoffeln und Radieschen, können aber auch mit Fenchel, Apfelstückchen, Pecorino und Walnüssen kombiniert werden. Im Frühling ist „Radicchio del Veneto“ mit ein bisschen Glück in gut sortierten Supermärkten, im Bio-Laden und auf dem Wochenmarkt erhältlich. Aber es kostet schon etwas, trendy zu sein. Für die besondere Variante müssen Verbraucher deutlich tiefer in die Tasche greifen.





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